Am 16.11.2019 trafen unsere Herren in Münster auf die dritte Mannschaft des TSC Gievenbeck. Nach fünf langen umkämpften Sätzen gingen unsere Rekener schlussendlich mit einem knappen 3:2 (29:27, 21:25, 25:20, 18:25, 16:14) als Sieger hervor. Wichtige Punkte für das Ziel des Klassenerhaltes.

Wie so oft änderte sich jegliche Spielplanung noch am Spielvortag. Aus persönlichen Gründen konnten nicht alle zuvor eingeplanten Spieler an dem Tabellenspiel teilnehmen und bei anderen stand es krankheitsbedingt noch im Raum, ob man auf sie zählen könne oder nicht. Johann Becher, der zuvor nicht erwartet wurde, schaffte es aber erneut, kurzfristig als Verstärkung einzuspringen.
Der erste Satz begann, anders als gewohnt, erstaunlich stark. Eine stabile Führung konnte herausgespielt werden, nichtsdestotrotz sollte der Satz damit noch nicht gewonnen sein. Bei einem Spielstand von 15:8 wog man sich in Sicherheit, doch die Herren des TSC kamen langsam in Fahrt. Starke Angriffe und Blockaktionen ließen die zuvor starken Rekener ein wenig wanken. Schnell verkürzte der Gegner den Punkteabstand auf 18:15. Nach einer Auszeit und klaren Worten seitens der Spielführung, schien man zumindest Paroli bieten zu können. So verlängerte der Satz sich bis zum Punktestand von 29:27, ehe man ihn abschließen konnte.

Der zweite Satz begann, wie der Erste endete. Die Mannschaften schienen gleichstark, niemandem gelang es, die Oberhand zu gewinnen. Nachdem man im ersten Satz auch durch taktischen Wechsel mehr Durchschlagskraft erreichte, wollte man dieses Mittel nun im zweiten Satz früher verwenden. Leider brachte es jedoch eher Unruhe als den erhofften Erfolg. Letztlich kosteten diese Punkte den Satz. Ausgleich für die Herren vom TSC.

Anstatt erneut mit dem Wechsel zur Stärkung des Angriffs zu warten, entschied man sich bereits von Beginn an, in der Konstellation des vorherigen Satzendes zu spielen. Die taktische Änderung brachte den gewünschten Erfolg, der Satz ging klar an Reken.

So gut es auch im dritten Satz lief, so grotesk verlief der Vierte. Die Rekener wurden förmlich überrumpelt. Nach kurzer Zeit lief man einer deutlichen Führung des Gegners hinterher. Auch wenn es der Mannschaft gelang, sich zu fangen, reichte es nicht mehr aus, um den Satzverlust zu verhindern und man verschenkte damit einen 3 Punkte Sieg.

Im entscheidenden fünften Satz schienen wieder einmal alle zu schlafen. Schnell verlor man Anschluss an die Herren des TSC. Mit einem Rückstand von 2:8 wurde der Seitenwechsel vollzogen. Ein Wunder musste her. Langsam rappelte man sich auf und konnte den Abstand verkürzen.
Um dann noch einmal frischen Wind ins Spiel zu bringen, wurde der Jugendspieler Ole, der zuvor im ersten und zweiten Satz eine stabile Leistung zeigte, erneut ins Spiel gebracht. Der fünfte Satz zog sich in die Länge. Der Gegner schien von der Aufholjagdt überrascht zu sein. Der Ausgleich gelang und letztlich konnte der Satz und das Spiel durch ein starkes Ass von Dennis Korte entschieden werden.

An diesem Tag spielten für Reken: Dennis Korte, Nils Korte, Sven Fischer, Ole Hoffboll, Tekin Erginbas, Johann Becher, Fabian Pellmann und Markus Schöttler.