Am vergangenen Samstag konnten unsere Herren in Rheine mit einem 3:1 gegen die Herren vom TSC Gievenbeck III ihren dritten 3-Punkte-Sieg in Folge erringen. Das Ziel des Klassenerhaltes rückt so immer näher.

Nachdem man eine lange Partie über 5 Sätze als Schiedsgericht leiten durfte, war es bereits später Nachmittag als man in sein eigenes Spiel starten konnte. Da es unseren Herren in der Hinrunde nur mit einem knappen 3:2 gelang seinen Gegner zu bezwingen, erwartete man kein leichtes Spiel. Die Gegner aus Münster bestehen zwar aus überwiegend jüngeren Spielern, die vermutlich noch weniger Erfahrung gesammelt haben, sind jedoch spielerisch nicht zu unterschätzen.

Im ersten Satz gelang es keiner der Mannschaften, die Oberhand zu gewinnen. Kleinere Vorsprünge wurden schnell wieder ausgeglichen, so dass der Satz bis zum Endstand von 25:23 für Reken, vollkommen auf Augenhöhe verlief.
Im zweiten Satz sollte sich dieses Bild jedoch ändern. Reken schwächelte zu Beginn und lief schnell einer verhältnismäßig hohen 8-Punkte-Führung der Münsteraner hinterher. Nachdem man sich taktisch etwas umorientierte und endlich wieder mehr Bewegung ins Spiel kam, konnte man den Abstand verkürzen. Nicht zuletzt auch durch Dennis Korte, der bei 21:24 für Gievenbeck die Nerven behielt und mit einer Aufschlagserie den Ausgleich herbeiführte. Leider wurde der Satz letztlich doch mit 25:27 abgegeben. Nichtsdestotrotz war Reken wieder da, der Kampfgeist kehrte zurück.
So sollte der dritte Satz nun endlich nach Plan verlaufen. Der starke Angreifer der Münsteraner, der unseren Herren zuvor spürbar das Spiel erschwerte, wurde durch eine verstärkte Blockarbeit zunehmend aus dem Spiel genommen. Mit einem guten 25:18 ging der dritte Satz und damit auch der erste Tabellenpunkt an Reken.
Man schien also das richtige Mittel gefunden zu haben. Schnell war der vierte und auch letzte Satz mit 25:13 abgeschlossen und unsere Herren konnten 3 Punkte mit nach Hause nehmen. Erschöpft von dem langen Tag machte man sich, zufrieden mit dem Ergebnis und über die entspannte Atmosphäre, auf den langen Heimweg.

Für Reken spielten an diesem Tag: Nils Korte, Dennis Korte, Sven Fischer, Fabian Pellmann, Johann Becher, Max Weyh, Tekin Erginbas, Gianni Terrode und Andreas Stripling