Diese Frage stellten sich unsere Herren nach dem Spiele gegen die SG Sus Oberaden Kaiserau, welches sie klar mit 0:3 (20:25, 16:25, 14:25) verloren.

Die Voraussetzungen waren zugegebenermaßen nicht die besten: Beide Zuspieler konnten nicht am Spiel teilnehmen, was zu einer ungewohnten Aufstellung führte. Dazu kam kurzfristig noch eine Hallenverlegung, in eine Halle die alles andere als optimal, für ein Volleyball-Spiel, war. Es war kalt, die Decke viel zu niedrig und auch heller hätte es sein können. Doch all das kann keine Begründung für das sein, was unsere Herren anschließend auf dem Feld zeigten.

Zu Beginn des ersten Satz konnte man das Spiel relativ ausgeglichen gestalten und auch in Führung gehen. Dann begann Oberaden Kaiserau den Druck zu erhöhen, womit die Rekener Abwehr überraschenderweise sehr schlecht umgehen konnte. So mussten Dominik K. und Sven F., die für die ausgefallenen Nils K. und Markus S. das Zuspiel und Dia übernahmen (und diese Aufgabe auch gut machten), nahezu jedem Ball hinterherhechten, was zwangsläufig zu schlechter gestellten Bällen führte. Ohne selbst Druck auf den Gegner ausüben zu können, zog dieser Punkt für Punkt davon. Beim Stand von 20:25 ging der Satz verdient an Oberaden Kaiserau.

Der zweite Satz begann leider wie der erste endete. Die Rekener Annahme fand kein Mittel gegen die, nicht sonderlich starken, Angaben der Gastgeber. Trotz deutlicher Ansagen, wie die Bälle der Gegner anzunehmen sind, lief einfach nichts zusammen. Bekanntlich gibt es ohne eine Annahme auch keinen Angriff, sodass Oberaden Kaiserau schnell einen komfortablen Vorsprung herausspielen konnte. Diesen gaben sie bis zum Ende des Satzes auch nicht mehr her. Am Ende hieß es dann 16:25 für Oberaden Kaiserau.

Zum dritten Satz hin versuchte man es mit einer anderen Aufstellung. Dennis K. wechselte für Friedhelm M. von der Außenangreiferposition auf die Position des Mittelblockers und Fabian P. kam nun über Außen dazu. Doch auch dies brachte nicht die erhoffte Ruhe auf das Feld. Als wäre es das erste Mal, dass man Flatterbälle sieht, wurde nahezu jeder dieser Bälle an die Decke oder ins Aus gespielt. Und kam einmal ein Ball zum Angreifer, wurde daraus zu wenig gemacht. Der letzte Satz glich phasenweise einer Kapitulation. Völlig unmotiviert, mit dem Kopf schon unter der Dusche oder einfach überfordert standen unsere Herren einem Gegner gegenüber, der nun seine Spieler frei wechseln konnte und keinerlei Mühe hatte seine Punkte zu machen. Nach einem eher unspektakulären dritten Satz (14:25), war der Spuk für die Rekener auch schon wieder vorbei.

Am Ende muss man festhalten, dass es einfach kein guter Tag für unsere Rekener Herren war. Taktische Fehler, eine gewisse Unfähigkeit und vielleicht auch ein wenig die unbequeme Halle; alles Faktoren die zusammenkamen und gegen unsere Herren liefen.
Nun heißt es Kopf hoch und auf den nächsten Gegner konzentrieren. Am 09.02.2019 wird der TC Gelsenkirchen zu Gast in der Sporthalle am Rathaus sein. Zuschauer sind wie immer gerne gesehen und werden sicherlich eine bessere Leistung zu Gesicht bekommen, als es in Oberaden der Fall war.

Für den VC Reken anwesend waren: Andreas Stripling, Dominik Kremer, Friedhelm Michels, Nils Korte, Sven Fischer, Dennis Korte, Fabian Pellmann, Johann Becher und Tekin Erginbas