So stark und motiviert in das neue Gewässer der Landesliga gestartet, finden sich unsere Herren nun gestrandet an einer kleinen Insel, die so gerade genug Nahrung und Material liefert, um sich vor dem gänzlichen Untergang zu bewahren.

So oder so ähnlich klänge wohl der Klappentext einer Kurzbiografie unserer Herrenmannschaft in dieser Saison.

Während man in der Hinrunde, bis auf kleinere Schwächeanfälle, noch ganz gut mithalten konnte und Mal um Mal sogar bewies, dass man auch die Spitze der Tabelle anfechten könne, musste man mit Beginn des neuen Jahres einen Tiefschlag nach dem Anderen verkraften.
Begonnen mit der Wochenlangen Zwangspause von Steller Nils, über die Schonmaßnahmen für den angeschlagenen Mittelangreifer Dennis, bis hin zur absoluten Minimalbesetzung aus beruflichen oder familiären Gründen, wurde immer wieder das Beste aus der Situation gemacht. Nichtsdestotrotz hinterlassen solche Strapazen Spuren. Sowohl auf dem Punktekonto, als auch bei den Spielern.
Nachdem nun endlich der Klassenerhalt gesichert ist, was zu Anfang der Saison keine Frage war, nach der Hinrunde aber immer stärker bezweifelt wurde, wollte man die übrigen Spiele locker und mit minimalem Verletzungsrisiko angehen. Angeschlagene Spieler sollten gar nicht erst auf’s Feld und die wenigen unverletzten nichts mehr riskieren.

Doch es kommt bekanntlich immer anders. Kaum ist Zuspieler Nils wieder einigermaßen fit, erwischt es den Nächsten. Außenangreifer Johann verletzte sich und wird für den Rest der Saison vermutlich ausfallen. Des Weiteren verdrehte Dennis sich erneut im Training das Knie und fällt ebenfalls nun ganz aus.

Eine wirkliche Pause ist also nicht in Sicht. Am Samstag geht es demnach nun erneut mit minimalster Besetzung in Münster, gegen den USC Münster, aufs Feld. Glücklicherweise opfert Dominik noch einmalq ein Wochenende in seiner Heimat und hilft aus.
Dennoch sieht man der Partie skeptisch entgegen.

Es ist fast schon unfair wie viel Pech eine einzelne Mannschaft haben kann. Man will diese Saison nur noch zu Ende bringen und hofft das man eine solche Probe nicht noch einmal bewältigen muss.