Vor dem Spieltag sind die Karten klar verteilt. SG Everswinkel/Sendenhorst thronen ungeschlagen an der Tabellenspitze der Landesliga, während unsere Herren als Tabellensiebter ihre Form zu suchen scheinen. Die letzten Ergebnisse konnten sich jedoch sehen lassen, trat man in den letzten 3 Spielen schließlich nie ohne Punkte die Heimreise an.

Gegen den Favoriten wollte man mitnehmen, was geht, viel Spielfreude und sich nicht unter Wert verkaufen. Vorab gesagt, alle Ziele wurden erreicht.

Der erste Satz war vom Ergebnis wenig vielversprechend. Zu 19:25 ging der Satz an den Tabellenführer, zu viele Aufschlagfehler und Ungenauigkeiten auf Rekener Seite sorgten für klare Verhältnisse. Im zweiten Satz sah das ganze bis Mitte des Satzes etwas anders aus. Johann Becher wurde für Sven Fischer eingewechselt, dies schien Früchte zu tragen. Mehr Druck im Angriff, insgesamt weniger Eigenfehler bis zum 14:10… ja und dann? SG Everswinkel/Sendenhorst wechselte auf der Diagonalposition und Reken vergaß komplett das Spielen. Der neue Spieler auf der gegnerischen Seite punktete 12-mal in Folge, bis man ihn endlich in den Griff bekam. Das 14-22 konnte nicht mehr aufgeholt werden, sodass der Satz 20:25 verloren ging.

In den darauffolgenden Sätzen ein anderes Bild. Der Diagonalangreifer kam nicht mehr zum Zug, man bekam ihn sehr gut in den Griff. Gleichzeitig spielte Andreas Stripling sehr solide Aufschläge, sodass die Sätze mit 27:25 bzw. 25:23 gewonnen werden konnten.

Ja, und dann? Tiebreak stand etwas unerwartet an und dass man nicht unbedingt damit gerechnet hatte, zeigte sich im schwachen Aufschlag. Insgesamt 6 Aufschlagfehler führten zu einem recht deutlichen 9:15.

Insgesamt war mehr drin. Dennoch hatte man sich nicht unter Wert verkauft, die taktische Einstellung insbesondere in den Sätzen drei und vier stimmte und die Motivation wurde aufs Parkett gebracht. Als nächstes warten die SG Volleys Marl in Everswinkel. Auch hier geht man als leichter Underdog ins Spiel, dennoch geht die Formkurve bei Reken deutlich nach oben, sodass man ein spannendes Spiel erwarten darf.

Es spielten Nils Korte, Markus Schöttler, Sven Fischer, Johann Becher, Max Weyh, Fabian Pellmann, Andreas Stripling, Dennis Korte und Tekin Erginbas